In welchen Hausschuhen bekommt man keine Schweißfüße?

Hausschuhe sorgen für warme Füße und sind eins der beliebtesten Produkte im eigenen Haus oder der Wohnung. Ob Männer oder Frauen, beide Geschlechter tragen die kuscheligen Hauspuschen aus Filz, Wolle oder Leder gleichermaßen. Gut, bei Frauen ist der Anteil der Hausschuh-Trägerinnen vielleicht noch ein wenig höher.

Was ist aber, wenn die warmen Füße irgendwann (oder auch ganz schnell) zu schwitzenden Füßen werden? Und wie kann man Schweißfüße in Hausschuhen verhindern?

Hausschuhe, in denen man keine Schweißfüße bekommt

Es kommt ganz entscheidend auf das Material an – wie immer eigentlich. Menschen, die schnell zu schwitzenden Füßen neigen, sollten auf besonders atmungsaktive Materialien zurückgreifen.

Denn nur wenn die Luft an Deinem Fuß zirkulieren kann, wird die Bildung von Schweiß wirklich verhindert.

Als besonders gut gegen Schweißfüße eignen sich Hausschuhe aus Lammfell. Dieses Fell ist sehr gut geeignet, um die Füße zu erwärmen und gleichzeitig im Schuh ein gutes Klima zu erzeugt, das die Bildung von Schweiß verhindert.

Ebenso solltest Du darauf achten, nur Hausschuhe aus wirklich hochwertigen Materialien zu kaufen. Das können beispielsweise Lederhausschuhe (aus Echtleder) sein, die von innen mit echtem Fell gefüttert sind. Wichtig ist, nicht auf einen Synthetik-Stoff als Einlage oder künstlich hergestelltes Fell zu setzen.

Wenn Du mit kalten aber gleichzeitig auch Schweißfüßen zu kämpfen hast, dann können beispielsweise dicke Socken mit ABS-Funktion Abhilfe schaffen. Die Wolle ist luftdurchlässig und wärmt den Fuß zudem sehr angenehm.

Pantoletten sind luftdurchlässig und gut geeignet

Falls kalte Füße kein Problem für Dich sind und Du eigentlich nur für ein besseres Gefühl oder für einen festen Halt auf Hausschuhe zurückgreifen möchtest, dann empfehlen wir ganz offene Pantoletten. Den Halt dieses Schuhs gibt ein Riemen aus Gummi oder Leder über dem Spann, sodass auf jeden Fall genug Luft an Deine Füße kommt und lediglich die Fußsohle gewärmt wird.

Die nächste Stufe wären Pantoletten, die zwar hinten offen aber vorne geschlossen sind. Dabei werden die Zehen gewärmt, die überschüssige Hitze kann hinten entweichen, sodass das Fußklima ordentlich reguliert wird.

Wer an sehr starken Schweißfüßen leidet, der sollte besser keine geschlossenen Hausschuhe kaufen (auch keine Pantoletten, die nur vorn geschlossen sind), da die Feuchtigkeit hier nicht entweichen kann und damit im Schuh verbleibt. Durch Schweiß, der sich ablagert, entstehen dann unschöne und teilweise übel riechende Gerüche.

In diesem Fall empfehlen wir ausschließlich auf Pantoletten in Sandalen-Form (manchmal auch Sandaletten oder Adiletten genannt) zurückzugreifen.

Tipp: Falls Deine Hausschuhe nach einiger Zeit etwas muffig riechen, dann kann z.B. Febreze für Abhilfe sorgen und einen angenehmeren Geruch verbreiten.

Korksohlen sollen ebenfalls helfen

In unterschiedlichen Quellen haben wir lesen können, dass gerade Hausschuhe von Birkenstock rundum geeignet sind, Schweißfüßen vorzubeugen.

Die hochwertigen Materialien – meistens Leder von unterschiedlichen Tieren – in Verbindung mit dem Kork sollen sehr gut und atmungsaktiv sein. Durch die Korksohle kann die überschüssige Wärme abgeleitet und die Feuchtigkeit gleichzeitig verhindert werden.

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