Warum muss man Hausschuhe tragen?

Gut, der Titel von diesem Artikel ist vielleicht ein wenig falsch formuliert. Niemand wird Dich dazu zwingen, Hausschuhe zu tragen – so viel steht schon einmal fest.

Aber es gibt durchaus triftige Gründe, warum Du Hausschuhe tragen solltest, oder das Tragen lieben wirst. Eventuell werden diese Schuhe sogar noch beliebter als Deine Straßenschuhe?

Barfuß auf Fliesen zu laufen, das ist gerade im Sommer mitunter sehr angenehm. Andererseits hinterlässt Du dadurch schnell unschöne Abdrücke, die besonders bei tiefer stehender Sonne sichtbar werden. Natürlich können diese ganz einfach wieder weggewischt werden und sind somit weniger dramatisch.

Welche weiteren Gründe kann es geben, um Hausschuhe zu tragen?

Hausschuhe helfen gegen dreckige Füße

Auch wenn Du Zuhause mt Sicherheit in aller Regelmäßigkeit saubermachst, ein bisschen Staub und Dreck lassen sich nicht vermeiden. Dadurch dass die Füße permanent mit dem Boden in Kontakt sind, wird sich der Dreck in den Socken festsetzen.

Weiße Socken werden dadurch schnell Grau und verlieren auch nach dem Waschen das strahlende Weiß. Hausschuhe schaffen hier Abhilfe und helfen gegen schmutzige Füße. Die Socken werden geschont und der Schmutz bleibt auf dem Boden und wartet darauf, beim nächsten Wischen oder Saugen entfernt zu werden.

Bestimmt hast Du Zuhause ein Sofa oder eine Couch, richtig? Wie wichtig ist es Dir, dass dieses Möbelstück auch sauber bleibt? Wenn Du nun die ganze Zeit mit Hausschuhen unterwegs bist, und diese ausziehst, bevor Du dich auf Deine Couch lümmelst, dann wird diese länger komplett sauber bleiben.

Wohnen in Deinem Haushalt Kinder, kann das tatsächlich einen Unterschied in Sachen Sauberkeit ausmachen.

Hausschuhe gegen kalte Füße

Fliesen oder auch Laminaten / Parkett sind die Trendfussböden. Der Nachteil daran ist häufig, dass diese Materialien in vielen Fällen leider gerade im Winter sehr kalt sind (Ausnahme: Du hast eine Fußbodenheizung).

Wenn Du auf Strumpfsocken oder gar barfuß zu Hause herumläufst, kann das schell für kalte Füße sorgen. Per se müssen kalte Füße jetzt nicht sonderlich schlimm sein. Vielleicht magst Du es ja sogar.

Andererseits würden wir jetzt behaupten, dass Menschen, die kalte Füße lieben, eher eine Ausnahme sind. Die Mehrheit wird sich eher für warme Füße aussprechen.

Wir möchten an dieser Stelle darauf verzichten, Phrasen wie „Kopf kalt, Füße warm, machen den reichsten Doktor arm“ zu viel Gewicht zu geben. Dennoch ist es ja so, dass dauerhaft kalte Füße durchaus eine Erkältung fördern können.

Hausschuhe für mehr Sicherheit & Standfestigkeit

Faktor Sicherheit: Wer auf Socken schon einmal eine Holztreppe heruntergegangen ist, der weiß, wie gefährlich das sein kann. Neben Hausschuhen können hier natürlich ebenso Treppenschoner für Abhilfe sorgen, um auf keinen Fall auf dem glatten Untergrund auszurutschen.

Auch das schnelle Laufen und Toben mit normalen Socken auf Fliesen kann Unfälle herbeiführen. Mit dem richtigen Schuhwerk sinkt dieses Risiko deutlich. Daher ist es sicherer wenn Du Zuhause lieber Hausschuhe trägst.

Auf der einen Seite steht die Sicherheit, auf der anderen kann die Gesundheit stehen. Gegen die Hausschuhe kann nämlich tatsächlich auch die Gesundheit sprechen. Es soll – normale Füße und Fußstellung vorausgesetzt – gesünder sein, barfuß oder auf Socken zu laufen. Kleine Muskeln sorgen nämlich für eine Stabilisierung und schützen insbesondere das Sprunggelenk. Natürlich ist die normale Bewegung auf einem ebenen Boden kein wirklich starkes und anspruchsvolles Training. Die Steigerung für die Füße ist das Laufen ohne Schuhe über Sand.

Übrigens: für die Sicherheit kannst Du beispielsweise auch auf ABS-Socken für Kinder und Erwachsene zurück gegriffen werden.

Um das Thema Gesundheit abzurunden: Bei einer Fehlstellung von Hüfte oder Füßen, die über Einlagen korrigiert werden soll, gibt es besonders geeignete Hausschuhe für Einlagen.

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